Monatsrückblick Juli 2025

Dieser Monat machte mit seinem oftmals kühlen, regnerischen Wetter seinem Ruf als Sommermonat keine Ehre, dennoch hatten wir in den Ferien mehrheitlich Glück mit dem Wetter und zogen dieses der vergangenen Junihitze mehrheitlich vor. Es war eine gute Zeit, um das erste Schuljahr meines älteren Sohnes zu verarbeiten und den jüngeren auf den Kindergarten vorzubereiten. Wir freuten uns mit ihm seinen vierten Geburtstag zu feiern und auch meine Schwester und ihre Familie dabeizuhaben. Doch wir hatten auch einen Todesfall einer Bekannten zu beklagen, der zwar nicht völlig unerwartet, aber dennoch überraschend kam. Somit wurde es ein Monat mit vielen emotionalen Momenten. Was meinen Blog betrifft, habe ich eine spannende Challenge angenommen, die wohl zu deutlich mehr Beiträgen in der Zukunft führen wird.

Ich werde ein VIB

Die liebe Judith von Sympatexter hat mal wieder eine spannende und sehr informative Sichtbarkeitschallenge veranstaltet und danach zu TCS eingeladen. Mein Herz schlug schneller, doch ich wusste, das war momentan noch eine Nummer zu gross für mich. Ja, das Bloggen macht mir Freude und ist eine super Möglichkeit, um in die Sichtbarkeit zu kommen, aber ich habe immer noch eine Onlineausbildung, die ich noch nicht beendet habe und möchte mich das nächste halbe Jahr auch endlich wieder mehr der Kunst widmen und zudem noch dutzende Bücher lesen und auch durcharbeiten. Dazu kommen Kinder, Ehemann und Haushalt.

Doch kurze Zeit später flatterte eine Mail von Judith mit ihrem neuen VIB-Angebot in meinen Posteingang. Da wusste ich, dass ich dabei sein muss.

Das erste Jahr Schule abgeschlossen und endlich Ferien

Die Sommerhitze versetzte uns bereits im Juni in Ferienstimmung. Auch der Juli begann mit hochsommerlichen Temperaturen. Bei fast 30 Grad war der Sprung in den Zürichsee eine willkommene Erfrischung am Wochenende. Die Kinder plantschten mit ihrem Papa im flachen Wasser, ich genoss die Wellen im tieferen Wasser, zudem gab es noch einen wirklich schönen Spielplatz nahe am Wasser – wieso sollten wir da überhaupt noch irgendwo anders in die Ferien fahren wollen?

Wir erwarteten also ungeduldig die Schulferien, ganz besonders mein Grosser, für den die Umstellung vom Kindergarten auf die erste Klasse doch eine sehr herausfordernde war. Einerseits war er stolz auf das Gelernte, andererseits strengte ihn das ständige Anpassen an den ihn auferlegten Rhythmus oftmals sehr an. Für mich war es eine grosse Herausforderung ihn dabei zu begleiten. So konnte ich ihn einerseits gut verstehen, besonders, da ich mich in der letzten Zeit viel mit den schulischen Schwierigkeiten von besonders begabten und von ADHS betroffenen Kindern befasst habe. Andererseits musste ich ihm immer wieder verständlich machen, dass es nun mal eine Schulpflicht gibt und er seinen Schulbesuch nicht nach Lust und Laune selbst bestimmen kann. Im abschliessenden Elterngespräch in der Schule bestätigte uns seine Lehrerin, dass er grosse Fortschritte gemacht und alle Lernziele erreicht habe. In Absprache mit seiner Ergotherapeutin darf er sich auch zurückziehen und sich bewegen, wenn er spürt, dass er sich gerade nicht mehr gut konzentrieren kann. Da seine Lehrerin auch das Ergebnis des Intelligenztests mit der Psychologin vorliegen hat, weiss sie auch, dass es nicht an mangelnder Begabung liegt, wenn er Aufgaben nicht zu Ende bringt oder sehr lange dafür braucht. Heute wird in seiner Schule auch nicht erwartet, dass er ein Aufgabenblatt vollständig löst, sondern, dass er zehn Minuten daran arbeitet.

Zugfahrt nach Lörrach

Doch kaum waren die Ferien offiziell da, wechselte das Wetter. Deutlich kühler, oft wechselhaft, teils richtig ungemütlich – eher Aprilwetter, könnte man sagen. In der ersten Ferienwoche begleiteten uns Husten und Schniefen überall hin. Mich selbst traf es zum Glück nur sehr leicht. Ich führe das unter anderem auf die verstärkte Achtung auf meine Ernährung zurück. In der zweiten Ferienwoche waren wir glücklicherweise alle wieder fit.

Die Reise an unseren Ferienort war glücklicherweise sehr kurz. Da meine Kinder nicht gerne lange umherfahren, wählen wir meist Reiseziele aus, die nicht weiter als drei Stunden Reisezeit benötigen. Wir wollten diesmal die Familie meiner Schwester im Schwarzwald treffen, und so wählten wir unsere Unterkunft in Lörrach, was für uns ohne Auto ein guter Ausgangsort ist. Wenn wir ein Auto hätten, wären wir gerne zu einem der schönen Bauernhöfe im Schwarzwald gefahren, wo die Kinder bei der Stallarbeit helfen dürfen. Doch ohne Auto ist dies leider ziemlich unmöglich. Wenn jemand Bauernhöfe mit Ferienwohnung kennt, die ohne Auto gut zu erreichen sind, melde er sich gerne bei mir. Bei unzureichenden Verkehrsverbindungen bringt leider auch die tolle Konusgästekarte nicht so viel.

Dies mussten wir auch für unser geplantes Auflugsziel am nächsten Tag feststellen.

Ein Eis geht immer und steht bei meinen Kindern für Sommer, Sonne und Spass.

Tierisch gut – unser Ausflug in den Vogelpark Steinen

Ein Highlight der Woche war der Besuch im Vogelpark Steinen. Schon lange wollten wir dorthin – nur der Busplan machte es uns nicht leicht. Der Bus fuhr erst um die Mittagszeit, viel zu spät für unseren Geschmack. Der Fussweg wäre eine gute Stunde gewesen, an der Strasse entlang. Da wären meine Kinder, so wie ich sie kenne, völlig erschöpft dort angekommen. Zum Glück sprang mein Schwager ein und holte uns mit dem Auto ab. Gemeinsam verbrachten wir einen wunderbaren Tag im Park. Das Wetter war meist angenehm, zwischendurch etwas windig und kühl, aber es blieb trocken.

Zuerst bestaunten wir die beeindruckende Greifvogelschau, bei der Adler, Falken und Geier ihre Runden zogen- teilweise direkt über die Köpfe der Zuschauer hinweg. Danach ging es zur Berberaffen-Fütterung – ein Erlebnis für Kinder und Erwachsene gleichermaßen. Jeder bekam ein paar Stücke Popcorn und durfte jeweils eines auf die flache Hand legen und diese anbieten. Wir wurden zuvor ermahnt, keine Spiele mit den Affen zu spielen. Sie könnten in ihrer Schlauheit dann in die Hand beissen, um den Leckerbissen doch noch freizulegen. Meine Kinder hatten viel Freude am Füttern und wir durften einige Mütter mit Jungtieren bestaunen. Es gab auch eine Voliere mit Wellensittichen, die jederzeit betreten werden konnte. Auch hier konnten die Tiere mit gekauftem Futter gefüttert werden. Wenn man Glück hatte, frassen sie einem sogar direkt aus der Hand- auch ein einprägsames Erlebnis für die Kinder. Spielplätze waren ebenfalls in ausreichender Zahl vorhanden. So blieben wir tatsächlich bis kurz vor Schluss im Park und nahmen den vorletzten Bus zurück.

Am nächsten Tag trafen wir meine Schwester und ihre Kinder wieder, sowie die Schwester meines Mannes mit ihren Kindern, die in der Nähe wohnen im schönen Grüttpark. Die Kinder hatten Freude auf dem Spielplatz und die Erwachsenen konnten sich unterhalten. Bei wärmeren Temperaturen hätte man auch viele Möglichkeiten gehabt mit Wasser zu spielen. Das Floss auf dem Bild im Internet in einem Bericht über den Park haben wir allerdings nirgends gefunden.

Am nächsten Tag ging es auch schon wieder nach Hause. Das Beste für mich persönlich: Wir gingen jeden Tag essen. Kein Kochen, kein Abwasch, kein Gemotze über mein «zu gesundes Essen» – eine grosse Erleichterung. Dennoch war es nicht ganz einfach, da es in keinem der Restaurants ein Kindermenü gab. Wir bestellten entweder Beilagen für jedes Kind oder sie teilten sich ein Hauptmenü. Am Ende war es dem Grossen dann oft zu wenig Fleisch. Die Wartezeit in den Restaurants hielt sich zum Glück in Grenzen. Da haben wir auch schon anderes erlebt. Zudem gab es auch jeden Tag Eiscreme. Die Kinder kamen auch ohne Medienzeit zurecht, wir spielten dafür morgens und abends sehr viel Dobble, ein super Reisespiel, das die Konzentration fördert.

cR

Der vierte Geburtstag

Ein besonderer Tag: Der vierte Geburtstag unseres Jüngsten
Ein echtes Highlight im Juli war der Geburtstag unseres jüngeren Sohnes – vier Jahre ist er nun alt! In den letzten Jahren konnten wir immer draußen feiern, im Garten, bei Sonnenschein und mit Planschbecken. Dieses Jahr sah das leider anders aus: Am Vormittag war es zwar noch trocken und bewölkt, aber pünktlich zum Beginn der Feier am Nachmittag begann es zu schütten wie aus Eimern – und zu donnern!
Trotzdem liessen wir uns die Laune nicht verderben. Die Cousinen und sogar ein Cousin aus Deutschland waren zu Besuch, was für ordentlich Trubel sorgte. Besonders schön war auch, dass eine der Tanten ein Baby erwartet – und das machte sich an diesem Tag auch schon ziemlich lebendig bemerkbar. Insgesamt war es ein fröhliches Fest, auch wenn es nicht im Garten stattfand.

Was im Juli 2025 sonst noch los war

  • Auf der Reise in den Urlaub erhielt ich die Nachricht vom Tod einer gläubigen Bekannten, die tapfer gegen ihre Krebserkrankung gekämpft hatte. Trotz meines Glaubens und der Überzeugung, dass die Verstorbene nun an einem besseren Ort ist, drängt sich mir die Frage auf, ob ein anderer Krankheitsverlauf durch eine andere Herangehensweise möglich gewesen wäre. Berichte über unerwartete Heilungen und Fälle wie der einer Frau, deren Mutter trotz metastasiertem Krebs ohne Behandlung ein hohes Alter erreichte, verstärken mein Interesse an alternativen Ansätzen – insbesondere in Bezug auf Ernährung. Dieses Thema und meine Erfahrungen dazu möchte ich künftig verstärkt in meinem Blog behandeln.

Was ich im Juli 2025 gebloggt habe

Ausblick auf den August 2025

  • Am 1. August feiern wir den Nationalfeiertag der Schweiz. Da machen wir immer ein leckeres Essen zusammen und werden uns bewusst, wie dankbar wir für die Freiheiten in diesem Land sind. Bei Anbruch der Dunkelheit kann man auch Feuerwerk bestaunen.
  • Unser jüngerer Sohn kommt in den Kindergarten. Das entspricht in der Schweiz einer Vorschule und unterliegt ebenfalls der Schulpflicht. Der Ernst des Lebens beginnt hier also schon sehr früh. Ich werde mich diesmal in den Prozess der grafomotorischen Entwicklung einlesen, damit ich ihn besser begleiten kann als derzeit meinen Grossen. Bei ihm hatte es sehr lange gedauert, bis er sich für das Zeichnen, Basteln und andere feinmotorische Handlungen gewinnen liess.

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