
Im Oktober konnte ich meine im September begonnene Stoffwechselkur beenden und die Ergebnisse davon sehen und feiern. Auch wenn der Verzicht auf viele Lebensmittel nicht leicht war, habe ich eine grössere Vielfalt an Rohkostrezepten kennen und schätzen gelernt. In den Herbstferien blieben wir zuhause, nutzten die Zeit zum Aufräumen und machten ein paar schöne Ausflüge in die Umgebung. Die vielen bunten Herbstfarben versetzten mich in eine feierliche Stimmung.
Meine Erfahrungen mit einer Ernährungsumstellung
Seit meiner Diagnose vor fast einem Jahr habe ich angefangen meine Ernährung umzustellen, indem ich möglichst auf einfache Kohlenhydrate und Gluten verzichtet habe. Auch den Verzehr von Milchprodukten habe ich eingeschränkt. Im September habe ich die Stoffwechselkur mit einigen Produkten und dem speziellen Salz von Lifeplus begonnnen. Sie soll dazu führen, das man den Zustand der Ketose erreicht und dadurch nicht nur Fett, sondern auch Gifte abbaut. Dabei sind Zucker, Kohlenhydrate und sogar Fette für 21 Tage tabu. Dafür liegt der Schwerpunkt der Ernährung auf viel frischem Gemüse und Proteinen, auch in Form von Shakes. Dies fiel mir wirklich nicht leicht in meinem Mama-Alltag und ich machte es sicher auch nicht perfekt, aber ich hielt dennoch durch. Zuerst war ich enttäuscht über das Ergebnis, denn mein Blick auf die Waage sagte mir, dass ich nicht wirklich abgenommen hatte. Doch von einem Übergewicht kann man bei mir auch gar nicht sprechen. Ich wiege nur etwa drei Kilo mehr als ich mit 19 Jahren gewogen habe. Dennoch hatte ich besonders am Bauch ein Fettpolster, das es mir erschwert hat meine Röcke und Hosen von früher zu tragen. Diese passen mir tatsächlich nun alle wieder ohne Probleme. Ich habe sicher einen halben Tag damit verbracht, alles wieder anzuprobieren und habe Freudentänze in meiner alten Kleidung gemacht. 🙂 Tatsächlich habe ich nur wenig Sport in dieser Zeit gemacht, also sind die Veränderungen tatsächlich meiner Ernährung zu verdanken.
Seit dem Chlorophyllkongress von Maria Kageaki versuche ich zudem möglichst jeden Tag ein Glas Gerstengrassaft zu trinken. Diesen kann man einfach mit Pulver und Wasser anmischen. Zudem trinke ich auch regelmässig das Vitaminpulver von Lifeplus. Auch ein Glas mit Zeolith trinke ich jeden 2. Tag zum Ausleitung von Giftstoffen aus dem Körper. Ab und an nehme ich auch Spirulina Tabs zu mir. Zudem presse ich mir ab und an meine eigenen Gemüse- und Kräutersäfte mit einem Slow Juicer. Rohe rote Beete und Hüttenkäse schätze ich tatsächlich von nun an regelmässig im Salat. In Kombination mit Grün geniesse ich auch den Anblick davon.

Unsere Herbstferien
Wir sind in den Ferien zuhause geblieben und haben uns viel Zeit genommen, aufzuräumen und Altes auszusortieren. An der Kleidung der Kinder sieht man ihr Wachstum und manchmal stellen sich wehmütige Gefühle ein, wenn eines aus einem besonders schönen Pulli herausgewachsen ist, aber so ist das Leben.
Da es einige schöne, sonnige Tage gab, haben wir zwei Tagesausflüge in die Umgebung gemacht. Ich wollte unbedingt einen Wanderweg finden, der auch für Kinder interessant und geeignet ist und so stiess ich auf den Zwerg-Bartli-Wanderweg in Braunwald. Die Wanderung war auch wirklich ein voller Erfolg. Die Kinder sind gut gelaufen ohne zu jammern, das Wetter war sehr angenehm, die Sicht auf die Berge phantastisch. Nur während der Zugfahrt langweilten sie sich und hatten Mühe ruhig zu sitzen.



Wir liefen nur einen Teil des Gesamtweges und waren mit Pausen insgesamt gute vier Stunden unterwegs.
Für den zweiten Ausflug fuhren wir daher dann nur noch in das nahegelegene Rapperswil. Es ist wirklich ein schöner historischer Ort mit einem hübschen Schloss und einem interessanten Spielplatz. Die Kinder wollten extra ihre Gummi-Schwerter mitnehmen, um mit der Schlosskulisse Ritter zu spielen.

Was sonst noch passierte
Die beiden Kinder der Schwestern meines Mannes sind mit nur neun Stunden Abstand zueinander geboren. Beiden geht es gut.
Mein Grosser kann jetzt schon ganz gut lesen und versucht auch alle Schilder oder Beschriftungen von Lebnsmittelpackungen zu lesen, sogar die fremdsprachigen. Denn hier bei uns in der Schweiz wird vieles dreisprachig beschriftet. Das führt immer wieder zu interessanten Gesprächen über Sprache.
In der wöchentlichen Ergotherapie, die 14-tägig auch im Wald stattfindet, darf er viel Neues ausprobieren, wie an einem Ast sägen, beim Feuer machen helfen und er hat sogar an seinem eigenen Springseil aus Naturmaterialien gearbeitet. Auch mit Seifenblasen beschäftigt er sich gern. Er liebt diese kreative Art zu lernen sehr und ich wünschte, Schule würde auch mehr auf diese Weise funktionieren.

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